24. Oktober 2014

Umzug für den Job? Zwei richtig gute Tipps für die fundierte Gehaltsverhandlung

Wer bereit ist, für einen Arbeitsplatz bundesweit umzuziehen, muss nicht nur rechnen, sondern auch improvisieren. Denn was an tatsächlichen Kosten für den Lebensunterhalt am neuen Lebensmittelpunkt anfallen wird, ist vorerst noch eine unbekannte Größe - zum Zeitpunkt der Vertragsverhandlungen mit einem neuen Arbeitgeber zumindest. Um Jobangebote prüfen und überregional vergleichen zu können oder einfach nur gut vorbereitet ins Vertragsgespräch zu gehen, braucht es mehr als nur eine Idee von den Lebenshaltungskosten und Gehaltshöhen am Zielort.

Eine vermeintlich satte Gehaltssteigerung entpuppt sich nicht selten als Fehleinschätzung. Schließlich ist Deutschland zwar ein einig Vaterland, hat aber regional erhebliche Unterschiede in Gehältern und Lebenshaltungskosten. Über solche regionalen Unterschiede schweigt sich sogar das deutsche Statistiker-Eldorado destatis.de aus, dem sonst sehr ergiebigen Zahlen- und Datenfundus des Statistischen Bundesamtes. Hin und wieder gibt es Lichtblicke, wie zum Beispiel die im Februar 2013 in der FAZ publizierte Erhebung zu regionalen Energie- und Wohnkosten. Solche Lichtblicke finden sich aber weder regelmäßig noch flächendeckend in gut zugänglichen Quellen.

Woher aktuelle Daten nehmen?  




Diese kleine, aber starke Übersicht habe ich bei Gehalt.de gefunden. Sie gibt die durchschnittlichen Jahresgehälter in einigen Metropolen wieder. Wer mit einem Berliner Durchschnittsgehalt und einer vermeintlich stolzen Gehaltssteigerung von 20 % nach München umzieht, hat tatsächlich schlecht verhandelt. Denn verglichen mit Alt-Münchenern liegt er plötzlich gut 5 % unter dem regionalen Durchschnitt. Dieselbe Rechnung, wieder mit verhandeltem Plus von nominal 20 %, ergibt beim Wechsel von Hamburg nach Frankfurt/Main eine Gehaltssteigerung von real lediglich 4,3 %. Bleibt die Gehaltshöhe gleich, beispielsweise beim Standortwechsel innerhalb desselben Unternehmens, ergeben sich folgende Relationen:



Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten am neuen Wohnort?

Einen nützlichen Vergleich habe ich in dem Unicum.de Lebenskostenrechner entdeckt. Auf der Basis der von Studierenden in einer großen Zahl deutscher Hochschulstädten eingegebenen Daten lässt sich ein prozentualer Vergleich der jährlichen Lebenshaltungskosten ermitteln. Für die Metropolen aus der Gehalt.de-Tabelle ergeben sich folgende Werte:
  • Hamburg       10.672 Euro  
  • Köln                10.422 Euro  
  • Frankfurt       10.640 Euro  
  • München      10.661 Euro  
  • Berlin             10.099 Euro  

Auch wenn die hier dargestellten Zahlen aus einem studentischen Umfeld stammen: sie sind aufgrund der einheitlichen Lebenssituation und der Größe der Datenbasis durchaus auch für andere Situationen gültig. Wer in Berlin heute 2000 Euro im Monat für seine allgemeine Lebenshaltung ausgibt, dürfte nach einem Umzug in München etwa 2111 Euro ausgeben, eine Steigerung um 5,6 %. Durch den Umzug von Hamburg nach Frankfurt dagegen senken sich die Lebenshaltungskosten um etwa 0,3 %. 


13. Oktober 2014

Neues Angebot für Jobwechsler: Xing ProJobs

Seit heute biete Xing ein neues Leistungspaket für Jobsuchende an: Xing ProJobs.
Hinter dem Namen verbirgt sich eine Erweiterung des Profils, das von Basis- aber auch von Premiummitgliedern zugebucht werden kann. Xing bewirbt dieses neue Paket mit der Aussage, dass durch ProJobs Karrieremachen durch maximale Sichtbarkeit gegenüber Personalentscheidern vereinfacht werde.



Was bietet Xing ProJobs?

Mit ProJobs können auch Basismitglieder für einen Zeitraum von 6, 12 oder 18 Monaten die Vorteile des Premium-Accounts nutzen. Dieser umfasst 51 Features, die auf der Werbeseite

7. Oktober 2014

Feelgood Management - die Blogparade

Guido Bosbach hat zur Blogparade eingeladen. Weil dieser Begriff zu schön und gleichzeitig einfach schrecklich ist, mache ich mit. Meine Perspektive ist dabei aus gutem Grund egozentrisch, ich nehme meine eigene Sicht hier mal als Maß der Dinge. Denn der man-müsste-mal-Stil liegt mir nicht.


(c) Dasha Petrenko - fotolia.coom



Schön, wenn einer für mein Feelgood da ist.

Als ich ein kleines Kind war, war das meine Ma. Meine Ma passte auf mich auf, brachte

Jobsuche mit Xing und LinkedIn. Wo sind die Vordenker?

Heute früh kamen über unseren riseJobNews-Kanal ein paar Kommentare zu diesem Artikel an. Ja, es gibt Vordenker, die bei der Überlegung helfen, wie man sein Xing- oder LinkedIn-Profil für Personaler interessant macht. Wer ist das? 

5. Oktober 2014

„Active Sourcing“ – drei simple Tricks für eine starke Arbeitgebermarke

Sicher haben Sie schon davon gehört, von „Active Sourcing“. Aktiv, weil es das Gegenteil von der passiven, auf Jobinserate gestützten Suche nach neuen Mitarbeitern ist. Sourcing steht dabei für Beschaffungstechnik. Genau genommen ist es ein ganz schön hässlicher, technischer Begriff. Doch wer aktiv wird, hat Chancen, sich Marktvorteile zu erarbeiten und zu nutzen. Darum soll es hier gehen.

(c) yuryimaging . fotolia.com


Der Arbeitsmarkt hat sich gedreht, total verdreht, könnte man sagen. Er ist zum

27. September 2014

Stephan Koß: LinkedIn für Dummies

Deutschland vernetzt sich. Facebook und Xing sind populär, Xing ist in DACH aktuell die führende soziale Business-Netzwerkplattform. Die Dritte im Bunde ist LinkedIn, das etwa gleichalte Business-Netzwerk mit 300 Millionen Nutzern weltweit. Damit ist es Xing weit überlegen, das sich strategisch auf die deutschsprachigen Länder fokussiert. LinkedIn gilt daher zurecht als die Plattform für internationale Business-Kontakte, andererseits aber auch als vergleichsweise unhandlich und nicht so intuitiv bedienbar. Doch LinkedIn holt auf, wird immer populärer. Das macht auch diejenigen neugierig auf dieses Netzwerk, die bislang wenig Spaß an LinkedIn hatten.


(c) Rita Seidel


StephanKoß ist als Kenner von LinkedIn bekannt, vor allem durch seinen

Ralph Dannhäuser: Social Media Recruiting

Ich mag Fachbücher, die sich genauso gut quer- wie von der ersten bis zur letzten Seite lesen lassen. Gute Fachbücher geben beides her. Das Buch "Praxishandbuch Social Media Recruiting" von Ralph Dannhäuser ist ein solches.

(c) Springer Gabler Verlag


Gekauft habe ich es mir wegen der Dichte an Namen, die bekannte Größen im Thema sind. Nimmt man alle, Autoren wie Themen, zusammen, wirkt das Buch wie eine ziemlich